Samstag, 21. Oktober 2017

Ich studiere jetzt! | Von Einführungswochendisastern & Lernvorfreude

Hallo ihr Lieben,

seit gut zwei Wochen hat sich in meinem Leben eine große Veränderung ereignet: Ich bin jetzt offiziell Grundschullehramts-Studentin an der WWU in Münster. Schon einige Zeit zuvor war ich furchtbar aufgeregt, denn jetzt würde es ja bald ernst werden. Ich habe also Büromaterialen geshoppt - wie ich finde eine sehr befriedigende Tätigkeit -, mir Zugverbindungen rausgesucht, meine Mitmenschen in den Wahnsinn getrieben und mich an das Buch von Ellathebee "Organisella" geklammert und quasi vorwärts und rückwärts gelesen jeden Tag. Vorletzten Montag war es dann so weit: Die Orientierungswoche stand an. Zusammen mit mehr als 600 weiteren Lehramtsstudenten fand ich mich an der Uni ein, es wurden nervöse Seitenblicke und erst zaghafte Lächeln getauscht. Doch schnell war klar: Die Einführungswoche diente gar nicht so sehr der Information, sondern viel mehr dem gegenseitigen Kennenlernen und Feiern. Leider bin ich mit sowas schnell überfordert und deswegen oftmals gefrustet nach Hause gefahren. Zwischenzeitlich habe ich sogar daran gezweifelt, das Studium als Pendler zu schaffen, da es mir vorkam, als wäre ich die einzige Person, die nicht in Münster wohnt. Mittlerweile weiß ich natürlich, dass das nicht stimmt und mein Wohnort auch nichts mit dem Studium zu tun hat, doch neige ich ja grundsätzlich erstmal zur Panik und hätte am liebsten Reißaus genommen. Ich bin ein sehr ehrgeiziger und zielstrebiger Mensch und habe ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt, dann gebe ich auch keine Ruhe, bis ich es erreicht habe. So stand ich da also hochmotiviert zwischen gefühlt nur Feierwütigen. Mittlerweile, nach über zwei Wochen Uni-Alltag habe ich jedoch ein paar Leute gefunden, die das Studium von einem ähnlichen Standpunkt aus betrachten, wie ich es tue.

Falls ihr euch überlegen solltet, auch in Münster ein Studium zu beginnen, solltet ihr euch erstmal im klaren darüber sein, dass es sich bei der WWU nicht um eine Campus-Universität handelt. Die Gebäude sind nach Fakultäten sortiert quer über die ganze Stadt verteilt. Ohne Fahrrad könnte es also wirklich schwierig werden es trotz der 30 Minuten "Reisezeit" zwischen den Vorlesungen von einem Standort zum nächsten zu kommen. Ich habe also das alte Rad von meinem Opa eine Woche vor Studiumsbeginn mit meinen Eltern nach Münster gebracht und einen Stellplatz in der Radstation direkt am Bahnhof gemietet, was sich wirklich als unglaublich praktisch erwiesen hat. Ich muss jetzt morgens nur noch aus dem Zug steigen und kann dann direkt in die Radstation gehen und mich auf mein Fahrrad schwingen (geschweige denn ich finde es auf Anhieb, aber das ist eher ein persönliches Organisationsproblem :D). Und bis jetzt habe ich es auch zu jeder Vorlesung und zu jedem Seminar pünktlich geschafft. Wer mit dem Gedanken spielt, zu pendeln, dem kann ich bis jetzt nur sagen: Ja, manchmal ist es wirklich anstrengend, aber Pendeln hat auch seine guten Seiten. So habe ich zum Beispiel jeden Tag Zeit, um zu lesen oder kann Stoff für die Uni im Zug vor- oder nachbereiten. Ich bin eigentlich ganz zufrieden damit und manchmal auch echt froh, wenn ich Münster dann mal für ein paar Stunden entkommen kann.



Ich weiß, dass viele denken, Studieren wäre eine wirklich "chillige" Angelegenheit und ich gebe zu, dass auch ich das früher immer dachte, bis mich einige bereits studierende Freunde mal aufgeklärt haben. Jetzt habe ich auch schon am eigenen Leib erfahren, wie stressig das Studium sein kann, vor allem, wenn man alles bestmöglich und schnellstmöglich schaffen möchte. Manchmal fühle ich mich, als wäre ich entweder auf dem Weg zur Uni, in der Uni oder würde etwas für die Uni tun. Wenn ich mal nichts von alldem tue kommt ja noch der Haushalt dazu und mein täglicher Sport, auf den ich auf keinen Fall verzichten möchte. Viel Zeit für Freunde und Hobbys bleibt da im Moment leider nicht übrig. Aber ich sage mir immer wieder, dass ein Semester ja nicht allzu lange ist und dass ich schließlich auch einen Traum habe, für den ich diese ganze Zeit aufwende.


So, das war's auch schon mit meinen ersten Eindrücken zum Studium. Vielleicht erkennt sich ja der eine oder andere darin wieder. Ich werde jetzt noch ein paar Dinge für die Uni vorbereiten und heute Abend geht es dann mit Freunden auf eine 90er-Party, denn Auszeiten müssen sein! :)


Ich wünsche euch noch einen tollen Samstag,

Kiki 

Montag, 25. September 2017

[Rezension] Chris Carter - Deathcall

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute eine Thriller-Rezension für euch, da ich zur Zeit voll und ganz im Thriller-Fieber bin. Es handelt sich um das Buch "Death Call" von einem meiner absoluten Lieblingsautoren- Chris Carter. Er ist meiner Meinung nach einer der besten Thrillerautoren, die es zur Zeit gibt. Seine Bücher sind allesamt unglaublich spannend, aber auch sehr grausam - meine Freundin Jenny fand sie zu grausam. Aber ich finde sie genau richtig, auch wenn sie zugegebenermaßen sehr brutal sind. Gegen Jack Ketchums Bücher ist das noch nichts!


Titel: Deathcall: Er bringt den Tod
Originaltitel: The Caller
Autor/in: Chris Carter
Genre: Thriller
Reihe: Robert Hunter
Seiten: 412
Erscheinungsjahr: 2017
Preis: 10,99€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Tanya Kaitlin macht sich gerade für den Abend schön, als sie einen Videoanruf von ihrer besten Freundin Karen bekommt. Munter fängt sie an drauf los zu plappern, bis das Video weggezoomt wird und Tanya die grauenvolle Wahrheit sieht: Karen ist nackt an einen Stuhl gefesselt. Im selben Moment ertönt eine dämonische Stimme, die Tanya zu einem perfiden Spiel auffordert:  Sie muss zwei Fragen richtig beantworten, um ihrer Freundin das Leben zu retten. Doch Tanya scheitert und muss mit ansehen, wie Karen auf bestialische Weise getötet wird.
Ein solch brutales Verbrechen ruft die UV-Einheit des Morddezernats auf den Plan. Robert Hunter und sein Partner Garcia begeben sich auch die Jagd nach dem Killer, doch der hat gerade erst mit dem Töten begonnen.

Meine Meinung:
Als ich das Buch im Laden gesehen habe, musste ich es auf jeden Fall haben, denn ich habe schon so lange auf den nächsten Teil der Robert Hunter-Serie gewartet. Bis jetzt habe ich alle Bücher in dieser Reihe gelesen und war von jedem absolut begeistert! Chris Carter ist ein absoluter Meister der Spannung. Jedes seiner Bücher habe ich in weniger als zwei Tagen verschlungen, so auch dieses. Die Idee des Buches ist wieder einmal absolut genial und grausig: Ein Mörder, der Menschen nicht nur dazu zwingt, geliebten Menschen bei ihrem bestialischen Tod zuzuschauen, sondern ihnen auch indirekt einen Teil der Schuld überträgt, da er ihnen Fragen stellt, die sie eigentlich beantworten können müssten. Ich habe zwischenzeitlich versucht, mich in die Lage der Angerufenen zu versetzen, konnte das aber nicht lange durchhalten: Die Vorstellung war einfach viel zu grausam und ich konnte es wirklich nicht ertragen.
Chris Carter lockt einen in diesem Band mehrmals auf eine falsche Fährte. Ich hatte so oft eine Vermutung, wer der Täter sein könnte und war felsenfest davon überzeugt, richtig zu liegen, da hat die Geschichte wieder eine unvorhersehbare Wendung genommen. Das Buch war wirklich von der ersten Seite bis zur allerletzten Seite ausnahmslos spannend und es hat mich einiges an Mühe gekostet, das Buch zwischendurch auch mal aus der Hand zu legen. Es war sogar so spannend, dass ich abends allein Zuhause regelrecht paranoid geworden bin!
Für alle Thriller-Fans ein absolutes Muss! 

Donnerstag, 21. September 2017

[Rezension] Holly Black & Cassandra Clare - Magisterium: Der kupferne Handschuh

Hallo ihr Lieben,

da ich gestern Abend ein Buch beendet habe, von dem ich absolut begeistert war, habe ich mich heute gleich mal hingesetzt und eine Rezension für euch verfasst. Es handelt sich dabei um den zweiten Band der "Magisterium"-Reihe, also könnte die Rezension Spoiler enthalten, falls ihr den ersten noch nicht gelesen habt.


Titel: Magisterium: Der kupferne Handschuh
Originaltitel: Magisterium: The Copper Gauntlet
Autor/in: Holly Black & Cassandra Clare
Genre: Young Adult Fantasy
Reihe: Magisterium
Seiten: 303
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 8,90€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Nachdem Call im letzten Jahr die Wahrheit über sich herausgefunden hat lastet dieses Geheimnis schwer auf seinen Schultern. Noch schlimmer wird es, als er nach dem Sommer zusammen mit seinen Freunden Aaron und Tamara und seinem chaosbesessenen Wolf Mordo ins Magisterium zurückkehrt, um das zweite Lehrjahr anzutreten. Denn Call ist dazu verdammt, seinen besten Freund zu töten. Doch muss er wirklich das tun, wofür seine Seele vorhergesehen ist? Als sein Vater sich dann auch noch auf der Flucht vor dem Magisterium befindet und Call ihn unbedingt finden muss, begleiten seine Freunde ihn und ihm wird wieder einmal bewusst, wie wertvoll Freundschaft ist. Doch irgendjemand scheint ihnen nach dem Leben zu trachten..

Meine Meinung:
Ich war ja schon von dem ersten Band maßlos begeistert. Ich hatte es mir damals eigentlich vorrangig gekauft, da der Name Cassandra Clare darauf stand und ich ein riesiger Fan ihrer "The Mortal Instruments"-Reihe bin. Ich hatte sogar erst die Befürchtung, dass es vielleicht eine Art Abklatsch von "Harry Potter" sein könnte. Doch weit gefehlt! Dieses Buch nimmt einen mit in eine ganz eigene, ganz wundervolle Welt. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn euch die Atmosphäre in einem Buch so richtig gut gefällt? Wenn ihr das Buch aufklappt und euch Zuhause fühlt? Genau so geht es mir mit diesem Buch. Die Charaktere sind allesamt so interessant und komplex, dass es nie langweilig wird. Vor allem Call als Protagonisten finde ich sehr angenehm, aber auch seine besten Freunde Tamara und Aaron finde ich einfach nur großartig. Von Mordo brauchen wir gar nicht erst anzufangen, er ist der beste! Der zweite Band war von der ersten bis zur letzten Seite so spannend, dass ich das Buch wirklich nur aus der Hand gelegt habe, wenn es gar nicht anders ging. Man erfährt so viele neue Dinge und Geheimnisse, dass man das erste Buch mit ganz anderen Augen sieht. Und das Ende.. Das Ende ist so unglaublich spannend, dass ich wirklich mit dem Gedanken spiele, mein Bücherkaufverbot zu missachten und ganze 17€ für den dritten Band auf die Ladentheke zu knallen.
Ich kann wirklich nur jedem Young Adult Fantasy- Fan sagen: Lest dieses Buch! Ihr werdet es auf gar keinen Fall bereuen!

Ich werde mich jetzt vor mein Bücherregal knien und schauen, welches meiner Bücher mich darüber hinwegtrösten kann, dass ich den dritten Band noch nicht besitze. Ich wünsche euch noch einen tollen sonnigen Donnerstag!

Kiki ♥

Samstag, 16. September 2017

Madeira Memories

Hallo ihr Lieben,

kurz vor dem offiziellen Herbstbeginn möchte ich euch noch einmal in den Sommer mitnehmen. Im Juli war ich mit meiner besten Freundin auf Madeira und ich bin bis jetzt irgendwie nie dazu gekommen, die Fotos zu sortieren und einen Post darüber zu verfassen. Jetzt habe ich mich endlich mal auf meine vier Buchstaben gesetzt und alle Bilder auf meinen PC überspielt und geordnet. Und die Erinnerungen an diese tolle Woche möchte ich euch nicht vorenthalten!

Wir hatten das Ganze super spontan zwei Wochen vorher über Urlaubsguru gebucht- in der Mittagspause auf der Arbeit. Und sobald feststand, dass es für uns auf die Blumeninsel gehen würde, haben wir uns in die Vorbereitungen gestürzt. Wir haben einen Reiseführer gekauft und ihn ausführlich studiert, Reiseziele rausgesucht und Routen geplant. Es wurden Checklisten geschrieben und Last Minute-Einkäufe getätigt.



Und am 4. Juli ging es dann endlich los: Nachdem Mama uns nach einem ausgiebigen Frühstück am Flughafen Köln Bonn rausgelassen hatte, wir eingecheckt und unser Gepäck aufgegeben hatten, startete unser Urlaub so richtig.


Wir sind am Flughafen in Funchal gelandet und nachdem wir unser Gepäck bekommen hatten, ging es gleich zum Autoverleih, wo wir unseren Fiat Punto abholten, der uns später noch einigen Kummer bereiten sollte. Vom Flughafen aus waren es noch etwa 15 Minuten mit dem Auto bis zum Zentrum Funchals, wo auch unsere kleine Pension war. Funchal ist die Hauptstadt Madeiras und sie ist wunderschön. Groß und bunt, voller wunderschöner Blumen und Menschen und einem tollen Hafen. Bis dahin brauchten wir zu Fuß etwa 5 Minuten und die meisten Abende haben wir auf einer Bank am Pier verbracht, riesige Portionen Eis verschlungen und gelesen. Cocktails kann man hier übrigens auch sehr günstig bekommen und das haben wir natürlich auch gut ausgenutzt.


 Aber nicht nur Funchal haben wir ausgiebig erkundet, sondern auch einige weite Städte, wie hier den Fischerort Camara de Lobos.


Außerdem haben wir zwei Levadawanderungen gemacht, was im Reiseführer dringend empfohlen wurde. Hier seht ihr uns auf unserer Wanderung in Ribeiro Frio. Der Tag war regnerisch und grau, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Überhaupt konnte das Wetter auf Madeira in Sekundenschnelle wechseln, aber die Sonne hat sich doch die meiste Zeit durchgesetzt.



Hier waren wir auf dem Weg zur Encumeada, einer weiteren Levadawanderung, die dann doch länger wurde, als wir gedacht hätten. Aber es war jede einzelne Sekunde wert, denn die Ausblicke waren einfach atemberaubend!



Wir waren auch ganze drei Mal am Strand! Falls ihr euch für Madeira interessiert solltet ihr euch im klaren darüber sein, dass es nicht wirklich geeignet ist, um einen Standurlaub zu verbringen. Dafür solltet ihr lieber auf die Nachbarinsel Porto Santo fliegen. Wir haben es uns trotzdem nicht nehmen lassen, ein paar Mal an den etwa 20 Minuten entfernten Prainha, den einzigen Naturstrand Madeiras, zu fahren. Dort gibt es dunklen Sand und riesige Wellen (eine davon hat meinen Flip Flop auf dem Gewissen, R.I.P.) und ganz wichtig: eine Strandbar, wo wir unser heiß geliebtes Cider bekommen haben.


Noch ein Tipp für alle, die sich auf Madeira ein Auto mieten wollen: Nehmt eins mit ordentlich PS! Man hat uns einen 60PS Fiat Punto angedreht und er hat sich sehr, sehr schwer getan, die Berge hinauf zu kommen. Einmal ist er uns mitten auf einer steilen Straße verreckt und wir kamen nicht weiter! Also investiert lieber ein bisschen mehr Geld, denn sonst investiert ihr eine Menge Nerven. Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich heulend im Auto saß und nicht weiter wusste, und hätte ich Jenny nicht gehabt, die mir gut zugeredet hat, wäre ich wahrscheinlich ausgestiegen und hätte das Auto einfach stehen lassen.



Und zu guter Letzt zu dir, Jenny: Dieser Urlaub war einer der schönsten, die ich jemals erlebt habe! Ich bin so unglaublich glücklich, dich meine Freundin nennen zu dürfen und wüsste wirklich nicht mehr, was ich ohne dich tun sollte. Du hast immer ein offenes Ohr für mich und jedes meiner noch so kleinen, aberwitzigen Probleme. Ich kann dir zu jeder Tages- und Nachtzeit schreiben, du schaffst es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen. Wir sind uns in so vielen Hinsichten so unglaublich ähnlich, was vielleicht der Grund dafür ist, dass wir uns so gut in den anderen hineinversetzen können. Du bist eine der stärksten Personen, die ich kenne, und ich bewundere dich jeden Tag aufs Neue. Ich liebe dich! ♥

Ich hoffe, ich konnte euch vielleicht auch ein kleines bisschen für diese schöne portugiesische Insel begeistern. Die Landschaft ist einfach wunderschön, die Menschen unglaublich freundlich und hilfsbereit (uns wurde jedes Mal geholfen, wenn wir mit dem Auto mal wieder richtig schön in der Klemme steckten!) und man kann so viel unternehmen! Ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort.

Ich wünsche euch noch einen schönen Samstag,

Kiki ♥

Donnerstag, 14. September 2017

[Rezension] Sophie Jordan - Firelight: Brennender Kuss

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich zum ersten Mal seit Längerem mal wieder eine Rezension für euch. Wie ihr euch vielleicht denken könnt ist das Lesen bei dem ganzen Umzugsstress der letzten Wochen etwas zu kurz gekommen. Umso mehr habe ich mich gefreut, mich in den vergangenen Tagen mal in meine Leseecke zurückziehen zu können und in einem Buch zu schmökern. Dabei handelte es sich um den ersten Band der "Firelight"-Saga von Sophie Jordan, über den ihr weiter unten mehr erfahren könnt.




Titel: Firelight: Brennender Kuss
Originaltitel: Firelight
Autor/in: Sophie Jordan
Genre: Young Adult Fantasy
Reihe: Firelight
Seiten: 374
Erscheinungsjahr: 2010
Preis: 9,95€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Jacinda ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist eine Draki - ein Mensch, der sich in einen Drachen verwandeln kann. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Zwillingsschwester Tamra lebt sie verborgen in den Bergen bei ihrem Rudel. Als sie eines Tages alles aufs Spiel setzt und ihre Mutter noch in der selben Nacht mit den beiden flüchtet, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn ihre Mutter hat sie in die Wüste gebracht, um Jacindas inneren Draki zu töten, so wie sie es schon vor vielen Jahren getan hat. Doch Jacinda weigert sich, das einfach so hinzunehmen. Und als sie in der Einöde Chaparalls auf Will trifft, hat sie endlich wieder das Gefühl, lebendig zu sein. Doch Will ist ein Jäger und eigentlich auf das Blut ihrer Artgenossen aus. Kann Jacinda ihr Geheimnis vor ihm und seiner Familie bewahren?

Meine Meinung:
Zuerst muss man erwähnen, dass es sich hierbei um einen klassischen Young-Adult-Fantasyroman mit High School und allem drum und dran handelt. Ich weiß, dass viele das nicht mögen, ich hingegen mag die "Atmosphäre" in diesen Büchern meist sehr gerne. Unterschieden hat es sich dennoch im Thema; es ging zur Abwechslung mal nicht um Vampire oder Werwölfe, sondern um Drachen. Und das hat mir sehr gut gefallen. Seit Harry Potter bin ich von Drachen fasziniert und habe schon öfter nach Büchern rund um dieses Thema gesucht. Menschen, die sich in Drachen verwandeln können fand ich daher ziemlich interessant.
Sophie Jordans Schreibstil ist flüssig und angenehm, ohne große Floskeln oder Ausschweifungen. Das Buch ist also keine allzu anspruchsvolle Lektüre, aber der Unterhaltungsfaktor ist definitiv gegeben.
Auch Jacinda hat mir als Protagonistin gut gefallen. Wie ich ja bereits öfter erwähnte kann ich mit weinerlichen, selbst mitleidigen Charakteren nur wenig anfangen. Jacinda hingegen hat ihr "Feuer" im wahrsten Sinne des Wortes niemals verloren, egal, wie aussichtslos ihre Situation auch erscheinen mochte. Dafür gab es auf jeden Fall Pluspunkte. Ihre Mutter und ihre Schwester hingegen sind nur schwer zu mögen, auch wenn ihre Beweggründe nachvollziehbar sind.
Will ist ein echtes Sahneschnittchen, wenn auch manchmal für meinen Geschmack etwas zu verweichlicht. Ich stehe dann doch eher auf die Bad Boys mit gutem Herzen. Er hat im Endeffekt nur ein gutes Herz, was natürlich auch nicht schlecht ist, aber die Spannung fehlte dann in der Hinsicht doch.
Die Geschichte an sich ist wenig ereignisreich bis es sich dem Ende nähert, dennoch niemals langweilig. Das Ende hingegen war dann doch so spannend, dass man sich auf die Fortsetzung freuen kann- so, wie es bei einem guten Buch sein sollte.
Alles in allem fand ich das Buch als Lektüre zwischendurch perfekt. Wer also auch auf Drachen steht oder nach etwas leichterem Lesestoff sucht, ist bei diesem Buch genau richtig, weswegen ich ihm auch volle 5 von 5 Sternen gegeben habe.


Ich werde jetzt noch etwas lernen, während ich darauf warte, dass unsere Küche endlich ankommt und später geht es dann noch zum Sport. Ich wünsche euch einen tollen Donnerstag,

Kiki ♥